1Ihr Gerechten, glaubet nur, daß die Sünder zuschanden werden und am Tag der Ungerechtigkeit umkommen!
2Es sei euch kundgetan, daß der Höchste an euren Untergang denkt, und daß sich des Himmels Engel über euren Untergang freuen!
3Was wollt ihr, Sünder, tun? Wohin wollt ihr an jenem Gerichtstag fliehen, wenn ihr der Gerechten laute Gebete vernehmen werdet?
4Ja, gehen wird’s euch wie jenen, gegen die dies Wort als Zeugnis dient: „Ihr seid Genossen der Sünder gewesen.“
5In jenen Tagen dringt das Gebet der Gerechten zum Herrn, und die Tage eures Gerichtes überraschen euch.
6Alle eure ungerechten Reden werden vor dem Großen, Heiligen vorgelesen; euer Antlitz errötet dann vor Scham, und Er wird jedes auf Ungerechtigkeit gegründete Werk verwerfen.
7Wehe euch, ihr Sünder, mitten im Meer und auf dem Festland! Die Erinnerung an euch ist widerwärtig.
8Wehe euch, die ihr Silber und Gold ungerecht erwarbet und sagt: „Wir sind sehr reich geworden, haben Schätze und besitzen alles, was wir wünschen.
9Jetzt wollen wir unser Vorhaben ausführen; denn wir sammelten Geld und füllten unsere Kornhäuser wie mit Wasser an, und zahlreich ist das Gesinde in unsern Häusern.“
10Ja – und wie Wasser sollen eure Lügen zerrinnen; denn euer Reichtum bleibt euch nicht, sondern steigt plötzlich von euch auf. Denn ihr habt alles in Ungerechtigkeit erworben, und so werdet ihr der großen Verdammnis überliefert.